Bessere Arbeitsvermittlung für Arbeitssuchende

Grundsatzbeschluss im Kreistag für die kommunale Arbeitsvermittlung

Dieter W. Welsink
Dieter W. Welsink

In der Sitzung des Kreistages am 14. Juli 2010 ist die Grundsatzentscheidung gefallen: der Rhein-Kreis Neuss bewirbt sich als Optionskommune und übernimmt zukünftig auch die Arbeitsvermittlung der Langzeitarbeitslosen im Rhein-Kreis Neuss. „Wir sehen durch die Einbeziehung der bewährten und erfolgreichen lokalen arbeitsmarktpolitischen Akteure, wie z.B. dem Verband der freien Wohlfahrtsverbände und unserem Technologiezentrum Glehn (TZG), sowie den Unternehmen in der Region bessere Chancen für die Arbeitssuchenden im Rhein-Kreis Neuss,“ bewertet der Vorsitzende der CDU-Kreistagfraktion im Rhein-Kreis Neuss, Dieter W. Welsink, die Entscheidung. Nach wochenlangen, intensiven Beratungen der CDU- und FDP Kreistagsfraktionen zeigte sich der Vorsitzende der Fraktion erleichtert, dass im Kreistag die für eine Bewerbung als Optionskommune notwendige 2/3-Mehrheit unter den Abgeordneten -nach einem interfraktionellen Gespräch in der Sitzung- erreicht werden konnte. „Dank der hervorragenden Beratungsunterlagen, die uns die Verwaltung zur Verfügung gestellt hat, konnten wir die Chancen und Risiken der beiden Nachfolgemodelle der ARGE eingehend beraten und die Vorteile durch das Optionsmodell für unseren Rhein-Kreis feststellen“, bedankte sich der Fraktionsvorsitzende auch bei den anderen Fraktionen, die lösungsorientiert am Beschluss mitgewirkt haben. „Bedenkt man, dass die SPD nur aus grundsätzlichen Überlegungen heraus noch nicht abstimmen konnte und weiteren Beratungsbedarf angemeldet hat, ist dieses Votum ein starker Vertrauensvorschuss für die Verwaltung“, so Welsink. In einer gemeinsamen Steuerungsgruppe mit Vertretern der Fraktionen und der Verwaltung, zu der auch Vertreter der Städte und Gemeinden sowie weitere Partner eingeladen werden, soll nun ein arbeitsmarktpolitisches Konzept mit entsprechendem Organigramm entwickelt werden.




CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Jörg Geerlings (Neuss), Lutz Lienenkämper (Meerbusch) und Wiljo Wimmer (Dormagen)

3,468 Millionen Euro für Stadtentwicklung im Rhein-Kreis Neuss

v.l.n.r.: Lutz Lienenkämper, Dr. Jörg Geerlings, Wiljo Wimmer
v.l.n.r.: Lutz Lienenkämper, Dr. Jörg Geerlings, Wiljo Wimmer

"Wir sind sehr froh darüber, dass wir auch in Zeiten der Krise aktiv die Zukunft unserer Städte gestalten können", freuen sich die CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Jörg Geerlings (Neuss), Lutz Lienenkämper (Meerbusch) und Wiljo Wimmer (Dormagen) über die Bekanntgabe des diesjährigen Stadtentwicklungsprogramms. Insgesamt erhalten 148 Städte, Gemeinden und Kreise Fördermittel in Höhe von insgesamt 245 Millionen Euro. Im Rhein-Kreis Neuss werden Maßnahmen mit insgesamt 3,468 Millionen Euro gefördert (Umbau Raphaelshaus Dormagen = 1.357.000 €, Sanierungsarbeiten an Schloss Dyck in Jüchen = 1 Million €, Sanierungsgebiet Östlicher Innenstadtrand in Neuss = 1.038.000 € und „Ab in die Mitte! Die City-Offensive NRW“ in Neuss = 73.000 €).




Ammermann, Patt und Petrauschke: „Beim Sparen erweist der LVR sich als schwer erziehbar“

Christdemokratische Mitglieder in der Landschaftsversammlung Rheinland kritisieren über 800.000 Euro Mehrbelastung für den Kreis - CDU lehnt LVR-Haushalt ab

„Wir vermissen den ernsthaften Sparwillen beim LVR. Im Gegenteil: Für ihre Spielwiesen haben SPD, Grüne und FDP Geld, während die meisten Städte und Gemeinden im Rhein-land längst ans Eingemachte gehen müssen.“ Mit diesen Worten begründen Dr. Gert Ammermann, Prof. Dieter Patt und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, die die CDU für den Rhein-Kreis Neuss in die Landschaftsversammlung Rheinland schickt, ihr Nein zum Haushalt des Landschaftsverbandes Rheinland.




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